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Archiv für die Kategorie „Kassen Hersteller“

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Die Lochkartenmaschine, die von dem Amerikaner Herman Hollerith erfunden wurde, bildete 1910 den Anfang der Geschichte des heute weltweit bekannten Unternehmens IBM. Herman Hollerith schickte damals einen Ingenieur namens R. Williams nach Deutschland um dort eine Gesellschaft zu gründen, die seine Patente der Maschinen erwerben und in Deutschland vertreiben sollte. Mit sieben Mitarbeitern und einem Gründungskapital von 120.000 Mark entstand am 30. November die DEHOMAG in Berlin. Am Anfang wurde das Lochkartensystem nur für Volkszählungen und ähnliche statistische Zwecke genutzt, aber es dauerte nicht lange bis einige Unternehmen, die auch heute noch bekannt sind, diese Technik für betriebswirtschaftliche Zwecke nutzen wollten. So gelang es dem Unternehmen auch während der Wirtschaftskriese um 1930 alle Mitarbeiter weiter zu beschäftigen und trotzdem den Umsatz auf 10 Millionen Mark zu steigern. Nach dem Krieg musste das Unternehmen kurzfristig die Herstellung von Lochkartenmaschinen auf Grund von Verboten einstellen und stattdessen Dinge wie Aschenbecher, Pfannen und Spielzeuge bauen. Als dann wieder die Herstellung von Lochkartenmaschinen erlaubt wurde, konnte 1949 die IBM World Trade Corporation in den USA gegründet werden. Fünf Jahre später, nachdem das Unternehmen auch schon auf einer Messe in Hannover vertreten war, wurde der erste Rechenstanzer erfunden und die Datenverarbeitung fand ihren Platz im öffentlichen Verwaltungsbereich. Die Technik schritt im Laufe der Jahre immer weiter voran und die Computertechnik wurde immer wichtiger für die Verwaltung in der deutschen Wirtschaft. So entstand nach der Entwicklung des ersten “echt” programmierbaren Rechners 1955 bei IBM der Beruf des Systemberaters. Heute hat das Unternehmen einen festen Stand in der IT-Branche und aus den anfangs sieben Mitarbeitern in Berlin sind heute 21.500 Angestellte geworden, die über 40 Standorte in Deutschland verteilt sind. Hier werden heute neben PC und Server Systemen, Software oder Speichersystemen auch Kassen, und POS Systeme hergestellt und entwickelt. Hier gibt es zum Beispiel eine kleine IBM für den Einzelhandel, wo kompakte Verarbeitung und nur die wichtigsten Funktionen verlangt werden. Die Schublade ist hier aus recycelten Materialien hergestellt worden und auch die Prozessoren sind umweltfreundlich, da sie stromsparend ausgelegt sind. Für hohe Leistung im Handel und in der Gastronomie gibt es ein größeres Kassensystem, welches auf Wachstum ausgelegt ist. Hier wurde auf Leistung gesetzt, die durch einen Prozessor in Form eines Dual Core von Intel gewährleistet werden soll. Darüber hinaus wurde das Gehäuse so gebaut, dass man nahezu kein Werkzeug braucht um die zu warten. So ist nur mit kurzen Ausfallzeiten zu rechnen, wenn eine Kasse gewartet werden muss. Um dem Personal Arbeit abzunehmen wurden bei IBM sogenannte Self Checkout entwickelt. Hierbei handelt es sich im Prinzip um ganz normale Kassen Module, nur dass alles automatisch und mit weniger Personalaufwand abläuft. So wird die Ware einfach auf das Laufband gestellt, erst eingescannt und dann automatisch eingepackt. Da dies fast komplett ohne Personalaufwand betrieben werden kann, wird der Durchsatz gesteigert. Um Ladendiebstählen vorzubeugen wird bei diesen auch die Größe und das Gewicht der Ware geprüft. Diese Kassen werden zum Beispiel in Elektronik Märkten verwendet, wo die Kunden meist nur wenige Teile kaufen. Neben und Kassensystemen werden auch Displays für Werbefilme, wie man sie auch aus manchen Baumärkten kennt, angeboten. Diese sind zum Beispiel sinnvoll wenn man bei bestimmten Produkten Erklärungsbedarf hat, aber nicht unbedingt Personal extra dafür einstellen möchte.

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